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Institutionsportrait

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Institution

  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
  • Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)
  • burg-halle.de
  • Forschung
  • Biopolymere
Profilbild

Kontaktperson

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bietet mit ihren beiden Fachbereichen Kunst und Design deutschlandweit ein unverwechselbares Profil.  In den über 100 Jahren ihres Bestehens hat sich die BURG zu einer Kunsthochschule entwickelt, die das Spannungsfeld zwischen Praxis und Forschung auslotet. Die Hochschule verfügt über hervorragend ausgestattete Ateliers und Werkstätten und ist mit zahlreichen Forschungseinrichtungen, Institutionen und Unternehmen vernetzt. Bei BioZ ist die Kunsthochschule am Projekt insectmatter beteiligt.

Die BurgLabs sind Plattformen für disziplinübergreifende Forschung an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. In Laboratorien setzen wir uns forschend und entwerfend mit material-technologischen Fragen auseinander, um Zukünfte zu gestalten. Im Fokus der Betrachtung steht das Verhältnis von natürlicher und vom Menschen geschaffener Umwelt. Wir verstehen uns als Critical Maker, Creative Catalysts, Material Explorer. In SustainLab und BioLab werden in der Kunsthochschule die Gebiete Nachhaltigkeit, Material und Biotechnologie fokussiert. Es entstehen anwendungsorientierte Produkt- und Systemkonzepte sowie kontroverse Lösungsszenarien im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext.

Wir bieten

Durch die Einbindung von Designkompetenzen sowohl in der regionalen (Struktur-)Entwicklung als auch in konkreten Material- und Anwendungsentwicklungen ergeben sich vor dem Hintergrund der großen Komplexität ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Anforderungen maßgebliche Vorteile für die Kunsthochschule: Design fungiert durch die einzigartige Fähigkeit zur Abstraktion und Darstellung aller Sichtweisen, Aspekte und Zusammenhänge als Schlüsselelement in der interdisziplinären Zusammenarbeit und entsprechender Kommunikation. Es schlägt eine wichtige Brücke zwischen den Disziplinen und zu den Anwender*innen. Im Gestaltungsprozess werden durch die Entwicklung von Szenarien und Artefakten – auf Material-, Technologie-, Produkt-, Nutzer*innen-, Business- und struktureller Ebene – Konzepte, Ideen oder auch Systeme nicht nur erdacht und formuliert, sondern auch visualisiert. Design ist in der Lage, Entwicklungen aus der Forschung (u.a. Material- und Technologieforschung, Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung) in iterativen und explorativen Prozessen sehr schnell in konkrete Anwendungen und Produkte zu überführen. Vor allem partizipative Gestaltungsmethoden begünstigen multiperspektivische Sichtweisen. Auch explorative Material- und Technologieexperimente tragen in der Kunsthochschule dazu bei, gewohnte Wege zu verlassen und neue Möglichkeiten zu erschließen. Eine einzigartige Überblickskompetenz ermöglicht es dem Design, Zusammenhänge und Potenziale zu verdichten und einen kritischen Blick zu wahren.

Impressionen

Projekte

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Zuletzt aktualisiert am: 26.02.2024 16:57

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