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Projekt

BioStAbba - Steuerbare anwendungsbezogene biologische Abbaubarkeit

Projekt

  • 3. Call
  • Dialoggruppe: Biopolymere
  • Fördervolumen: 284.000 €
  • Gesamtvolumen: 425.271 €
  • Januar 2026 - August 2027

Projektvorstellung

BioStAbba untersucht die Abbaubarkeit von Produkten aus biologischen Kunststoffe. Die methodische Grundlagenuntersuchung wird durch die assoziierten Industriepartner aus der Verpackungstechnik, der Verarbeitungstechnik, der kundenseitigen Verpackung und der biologischen Verwertung ergänzt und abgerundet. So können bereits am Projektende die generierten Ergebnisse durch Orientierungsversuche entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Herstellung der Rohfolie über die Verpackungsstruktur bis hin zum Verpacker – und Entsorger verwertet und das erlangte Wissen in die BioZ-Region transferiert werden.

Forschungsziele

Hauptziel der Forschungsaktivität BioStAbba ist die empirische Untersuchung der Abbaubarkeit von Produkten aus biologisch abbaubaren Kunststoffen. Dabei sollen die Freiheitsgrade, die aktiv in den Degradationsprozess eingreifen (z.B. Kunststoffart, Foliendicke und Additiv-/Füllstoffanteil) systematisch durch das Wasseraufnahmevermögen der Materialien untersucht und bewertet und im Anschluss durch praxisnahe Kompostierungstests zur Generierung einer belastbaren Datengrundlage validiert werden. Um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten abzudecken, werden exemplarisch folgende Nutzungszeiträume untersucht:

Wertschöpfung in der Region

Ein wesentlicher Bestandteil der Projektgestaltung ist die Zusammenarbeit mit wichtigen assoziierten Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Damit ist sichergestellt, dass relevante Ergebnisse direkt in die Region übertragen und primär dort skaliert werden können. In der Projektbearbeitung findet keine direkte Produktentwicklung statt. Die assoziierten Partner begleiten die Studie fachlich und führen am Ende mit den zur Verfügung gestellten Rohmaterialien Demonstrationsversuche durch. So kann der erreichte Entwicklungsstand direkt in praxisnahe Anwendungen validiert werden.

Beteiligte Institutionen

Das Projektkonsortium BioStAbba umfasst die POLIFILM Services & Infrastructure GmbH mit Sitz in Weißandt-Gölzau, der Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH aus Markranstädt der Technischen Universität Chemnitz und AGRANA Research & Innovation Center aus Tulln, Österreich. Als Ausgangsmaterialien für die unterschiedlichen Foliendemonstratoren dienen die gemeinsam von der TU Chemnitz und POLIFILM Services & Infrastructure GmbH entwickelten und aus kommerziell verfügbaren und modifizierten Rohstoffen hergestellten Compounds. In enger Zusammenarbeit mit der Veolia Klärschlammverwertung wird unter Labor- und industriellen Kompostierbedingungen die biologische Abbaubarkeit untersucht und Optimierungspotenziale abgeleitet. AGRANA unterstützt mit ihrer Expertise in nachhaltigen, technischen Anwendungen. Fragestellungen dabei sind, inwieweit die Kompostierbedingungen an die Degradation von Verpackungsfolien unterschiedlicher Einsatzart angepasst werden können und welche Verpackungsformen einen signifikanten Einfluss auf die Abbaubarkeit zeigen. Die Projektpartner bilden in der Projektphase somit den Weg vom Compound, über die Folienfertigung bis hin zur Verwertung ab.

Die Wertschöpfungskette

Ausgangsstoff

nachhaltig hergestellte Biopolymere

Technologie

Materialentwicklung und Compoundherstellung

Zwischenprodukt

Extrusion zur Rohfolie

Endprodukt

abbaubare Folien- und Verpackungsanwendungen

Meilensteine & Highlights

  • Ausstehend • 7. Monat

    • Planung (Material/Kompostierung)
    • fix Herstellung fav. Compounds läuft 
    • Versuchsstand in Betrieb 
  • Ausstehend • 14. Monat

    • Ergebnisse zur Untersuchung Materialstärke 
    • Untersuchungen Variation Komp.bed. und an praxisnahen Testgeometrien laufen 

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Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2026, 12:34

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