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Institutionsportrait

Justus-Liebig-Universität Gießen – Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie

Institution

  • Justus-Liebig-Universität Gießen - Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie
  • Heinrich-Buff-Ring 17, 35392 Gießen
  • uni-giessen.de/de/fbz/fb08/Inst/lcb
  • Forschung
  • Proteine
Profilbild

Kontaktperson

Die Justus-Liebig-Universität Gießen, 1607 gegründet und nach dem Chemiker Justus Liebig benannt, ist eine traditionsreiche Volluniversität mit rund 25.000 Studierenden und über 5.800 Mitarbeitenden, die national und international in vorderen Rankings vertreten ist.

Das Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (LCB) beschäftigt sich seit fast zwei Jahrzehnten intensiv mit biotechnologischen Applikationen höherer Pilze, insbesondere mit Basidiomycota.  Am LCB verfügt die Arbeitsgruppe Zorn aktuell über eine Stammsammlung von ca. 600 unterschiedlichen Basidiomyceten, von denen die weit überwiegende Zahl weltweit als Speisepilze und/oder Medizinalpilze geschätzt werden. Als natürliche Destruenten von organischen Materialien wie beispielsweise Holz, Stroh und Seitenströmen der Lebensmittelindustrie verfügen Basidiomyceten über eine enorm breite Ausstattung an extra- und intrazellulären Enzymen, welche in besonderem Maße für lebensmittelbiotechnologische Applikationen geeignet sind. In Kooperation mit unterschiedlichen Partnern aus Industrie und Akademia wurden in den letzten Jahren zahlreiche Projekte zur Entwicklung neuer Lebensmittelenzyme, zur biotechnologischen Herstellung von natürlichen Aromastoffen und, gerade in den letzten Jahren, verstärkt auch zur Produktion proteinreicher Pilzbiomasse auf Basis von Nebenströmen der landwirtschaftlichen Produktion bzw. der Lebensmittelindustrie erfolgreich am LCB durchgeführt. Dabei wurden und werden verschiedene Kultursysteme wie die Sub- und Emerskultur von Mycelien ebenso untersucht wie die Bildung von Fruchtkörpern und Luftmycelien. Aus diesen Arbeiten resultierten bislang mehr als 150 wissenschaftliche Originalpublikationen, 24 Bücher und Buchkapitel sowie 19 Patentanmeldungen.

Wir bieten

  • Know-how in Lebensmittelchemie, Lebensmittelbiotechnologie sowie starken Schnittstellen zu One Health und nachhaltigen Agrarsystemen
  • Etablierte Forschungsschwerpunkte für BioZ-relevante Themen: (Pilz)biotechnologie, klimaangepasste Agrarökosysteme
  • Zugang zu drittmittelgeförderten Projekten und Pilotvorhaben
  • Rohstoff- und Verfahrenskompetenz: Nutzung nachwachsender Rohstoffe und Nebenströmen der Lebensmittelindustrie, Entwicklung biobasierter Verfahren und Analyselösungen in Lebensmittel- und Agrarwertschöpfungsketten
  • Möglichkeit zur gemeinsamen Projektakquise und Bündelung mit BioZ-Partnern in den Dialoggruppen (z. B. Effiziente Rohstoffkreisläufe, Grüne Materialien

Wir suchen

  • Komplementäres BioZ-Know-how in industrieller Bioprozesstechnik, Scale-up und Pilotproduktion für biobasierte Verfahren
  • Zugang zu regionalen nachwachsenden Rohstoffen und Nebenströmen der Lebensmittelindustrie (landwirtschaftliche Nebenprodukte, Lebensmittelreststoffe) für stoffliche Nutzung
  • Partner für angewandte F&E und Transfer in die Praxis (KMU, Start-ups, Verarbeiter) entlang der Bioökonomie-Wertschöpfungskette
  • Möglichkeiten zur gemeinsamen Drittmittelakquise und Projektentwicklung mit BioZ-Bündnispartnern

Unsere Produkte

  • Pilzmyzel-basierte Proteinquellen aus Nebenströmen der Lebensmittelindustrie (nachhaltiges Biotech-Verfahren)
  • Erforschung von natürlichen Aromastoffen und deren Biosynthesewegen
  • Erforschung von Enzymen aus Basidiomyceten als stabile, effiziente Biokatalysatoren für industrielle Prozesse
  • Fermentationsprozesse für bioaktive Sekundärmetabolite und Kohlenhydrate

Impressionen

Projekte

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Zuletzt aktualisiert am: 17. September 2026, 8:26

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