Seit 2021 treibt BioZ den Wandel zu einer biobasierten Wirtschaft in Mitteldeutschland voran. In der ersten Förderphase lag der Fokus auf dem Aufbau des Netzwerks, der Entwicklung erster Projekte und der Bündelung starker Partner. Jetzt, in der zweiten Phase, rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie realisieren wir den Strukturwandel?

Dafür hat BioZ vier Handlungsfelder entwickelt, die in der 2. Förderphase eine strategische Klammer bilden:
🟢 BioZ-Projektmaschine – damit aus Ideen konkrete, umsetzungsreife Projekte werden
🟢 Skalierung & Kapital – um erfolgreiche Innovationen auf den Markt zu bringen
🟢 Kooperation & Internationalisierung – für neue Partner, Netzwerke und Impulse
🟢 Marketing & Identität – um Wirkung sichtbar zu machen und Motivation zu schaffen

Alle vier Felder verfolgen ein gemeinsames Ziel:
BioZ aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die wirtschaftliche Umsetzung zu führen – mit messbarer Wirkung für Region, Wirtschaft und Umwelt.
➡️Heute im Fokus:
Skalierung & Kapital – wie BioZ die Umsetzung biobasierter Innovationen möglich macht und Raum für Wachstum schafft.
Das wollen wir damit erreichen
🟢 Bestehende Projekte aus Phase 1 auf Anschluss- und Verwertungspotenzial prüfen
🟢 Nutzung von Förderprogrammen wie „Industrielle Bioökonomie“ oder Strukturwandelmitteln
🟢 Konkrete Skalierungsvorhaben in regionalen Industrieparks
🟢 Durchführung von zwei Strategieforen mit regionalen Akteuren
🟢 Entwicklung eines Betreiberkonzepts für ein Reallabor

So setzen wir es um
Viele der in Phase 1 entstandenen Projekte haben das Potenzial, über die Pilotphase hinaus wirtschaftlich umgesetzt zu werden. Deshalb arbeitet BioZ in Phase 2 eng mit regionalen Partnern zusammen, um Projekte gezielt auf ihr Skalierungspotenzial zu prüfen.
Zentral ist dabei das Konzept eines Reallabors, das als Experimentierraum für industrielle Anwendungen dienen soll. Dort können Technologien in einem praxisnahen Umfeld getestet und zur Marktreife geführt werden – mit direktem Zugang zu Infrastruktur, Partnern und Finanzierungsmöglichkeiten.
Industrieparks in der Region bieten hierfür attraktive Möglichkeiten. Zusätzlich spielen Förderprogramme wie das „Industrielle Bioökonomie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, regionale Strukturwandelmittel oder auch EU-Instrumente eine wichtige Rolle. Über zwei Strategieforen soll gemeinsam mit regionalen Akteur:innen ein realistisches und tragfähiges Betreiberkonzept für ein Reallabor entstehen. So sollen Unternehmen aus der Region nicht nur Innovationen voranbringen können, sondern auch konkrete Investitionen tätigen – z. B. für Pilotanlagen, Produktionserweiterungen oder neue Technologien.
Warum das Handlungsfeld entscheidend ist
Ohne Skalierung bleibt Innovation Theorie. Doch gerade im Strukturwandel ist es entscheidend, dass Ideen auch industriell umgesetzt werden können – mit sichtbarer Wirkung und wirtschaftlicher Perspektive.
Das Handlungsfeld „Skalierung & Kapital“ ist deshalb das Bindeglied zwischen Forschung, Infrastruktur und Finanzierung. Es soll Projekte in die Anwendung bringen – nicht irgendwann und irgendwo, sondern jetzt und hier.
BioZ zeichnet sich dadurch aus, dass viele unserer Projekte unternehmensgetrieben sind, was letztendlich die Umsetzungschancen erheblich erhöht. Da merkt man deutlich: hier wird nicht nur geredet, sondern auch gemacht!
Sie sind gespannt auf unsere anderen Handlungsfelder? Diese finden Sie in Kürze auf gesammelt unserer News-Seite!
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Zuletzt aktualisiert am: 31. Juli 2025, 10:39
