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Am 19. März 2026 kam das BioZ-Bündnis erneut digital zusammen. Im Zentrum des 17. Treffens standen die Weichenstellungen für das laufende Jahr: die Vorstellung des 5. Calls und Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, die die Vielfalt der Transformation unserer Region zeigen. 

Der 5. Call: Raum für neue Ideen und Durchführbarkeitsstudien 

Ein wesentlicher Teil des Treffens war die Vorstellung des fünften Calls für Durchführbarkeitsstudien. Mit einem Budget von 0,5 Millionen Euro aus Rest- und Rücklaufmitteln bietet dieser Call gezielte Unterstützung, um innovative Ansätze auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. 

  • Der Fokus liegt auf der Förderung von Einzel- und Verbundprojekten mit einer Laufzeit von 12 Monaten und einem Förderbetrag von bis zu 100.000 €. 
  • Wir laden alle Bündnispartner herzlich ein, Projektskizzen einzureichen. Nutzen Sie die Chance, wissenschaftlich-technische Risiken frühzeitig zu bewerten und Ihre Konzepte zu präzisieren! 
  • Stichtag: Vorhabensbeschreibungen (maximal 15 Seiten) können bis zum 29. Mai 2026 eingereicht werden. Die Bewertung erfolgt durch den BioZ-Beirat im Rahmen des Sommerkolloquiums. 

Weitere Details zum Nachlesen 

Möchten Sie tiefer in die Details des 5. Calls oder der Projektvorstellungen eintauchen? Die vollständige Präsentation des 17. Bündnistreffens mit allen Kriterien und Ansprechpartnern steht am Ende der Seite zum Download bereit. 

Einblicke in die Projektarbeit: Drei aktuelle Vorhaben im Porträt 

Drei Projekte stellten ihren aktuellen Stand vor und verdeutlichten damit die technologische Bandbreite des Bündnisses. 

  • ProPec2: Dieses Projekt ist ein besonderes Erfolgsbeispiel für die BioZ-Förderstrategie. Es baut unmittelbar auf ProPec auf, der ersten Durchführbarkeitsstudie des Bündnisses. Nachdem die erste Phase äußerst erfolgreich abgeschlossen wurde, startet ProPec2 nun als großes Verbundprojekt, an dem zahlreiche Industriepartner beteiligt sind. Das Team arbeitet gemeinsam an der Gewinnung maßgeschneiderter Pektine aus Zuckerrübenschnitzeln, um diese wertvollen Inhaltsstoffe für hochwertige Anwendungen in der Kosmetik- und Ernährungsindustrie nutzbar zu machen. 
  • ReZyKat: Als eines der ersten zwei Projekte der 2. Förderphase startet ReZyKat  am 1. April. Im Fokus steht hier die Entwicklung recyclingfähiger Hydrierkatalysatoren. Mithilfe biobasierter Lösungsmittel (DES) sollen die Stoffkreisläufe in der chemischen Industrie effizienter und nachhaltiger geschlossen werden. 
  • FluNa: Ebenfalls am 1. April geht FluNa an den Start. In diesem Projekt wird die Flüssigimprägnierung von Naturfasern untersucht. Ziel ist es, nachhaltige Verbundwerkstoffe zu schaffen, die den hohen Anforderungen industrieller Anwendungen gerecht werden. 

Ausblick: Vernetzung und Termine 2026 

Das Bündnis lebt vom Austausch in den spezialisierten Dialoggruppen (DG). Die nächsten Gelegenheiten zur Vernetzung stehen bereits fest. 

  • 26.03. DG Grüne Chemikalien: Treffen bei intelligent fluids in Leuna. 
  • 25. & 26.06. Highlight: Das BioZ Kolloquium & Sommerfest in Erfurt: Hier erwarten uns Impulse aus Industrie und Forschungsförderung, die Vorstellung neuer Projekte und die Verkündung der Beiratsempfehlungen zum 5. Call. 

Fazit 

Das 17. Bündnistreffen hat einmal mehr gezeigt, wie stabil das Netzwerk inzwischen ist. Mit 16 Projekten, die aktuell in die zweite Förderphase starten, sowie dem neuen Call für Studien bleibt die Dynamik im Bündnis hoch.  

 Wir danken allen Referierenden und Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und freuen uns auf die persönlichen Begegnungen beim Sommerfest in Erfurt! 

260319_BioZ-Buendnistreffen_17.pdf

26. März 2026 · 4 MB

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Zuletzt aktualisiert am: 26. März 2026, 13:21

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